PRESSEMITTEILUNG Die DEUTSCHE FILMAKADEMIE gibt die Vorauswahl für die LOLA 2009 bekannt!

PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 12. Januar 2009
Die DEUTSCHE FILMAKADEMIE gibt die Vorauswahl für die LOLA 2009 bekannt!
Der erfolgreiche Marktanteil von über 20% an den Kinokassen spricht für einen starken Jahrgang des
deutschen Films. In der Arbeit der Vorauswahlkommission zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2009 wurde
deutlich, dass der Kassenerfolg begleitet wird von einer ausgesprochen hohen Qualität der heimischen
Filmproduktionen. Das war auch Konsens bei den 56 Mitgliedern der Vorauswahlkommission, die am
Wochenende ihre Beratungen abgeschlossen haben. 52 Mitglieder der Filmakademie und vier Vertreter
aus dem Ausschuss für Kultur und Medien Deutscher Bundestag hatten„die Qual der Wahl“, wie man
auch an den unten angefügten kurzen Statements der Mitglieder entnehmen kann. Nach zweieinhalb
Monaten Sichtung der mehr als 90 angemeldeten Filme und einer dreitägigen diskussionsreichen
Sitzung ist die Vorauswahl zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2009 abgeschlossen.
Die Vorauswahlkommission schlägt allen Mitgliedern der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE für die Filmnominierungen
insgesamt 25 deutsche Filme für die Kategorien „Bester Spielfilm“, „Bester Kinder- und
Jugendfilm“ und „Bester Dokumentarfilm“ (je Kategorie 6/2/2) vor. Nahezu 200 Filmschaffende sind für
ihre herausragenden Einzelleistungen in den 12 weiteren Kategorien vorausgewählt. Hier werden im
nächsten Wahlgang je drei Nominierungen pro Preiskategorie von allen Mitglieder jeweils für ihre
Berufsgruppe vergeben.
Die ausführliche Liste mit allen Ergebnissen der Vorauswahl zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2009
finden Sie unter: http://www.deutsche-filmakademie.de/auswahl.0.html
In der zweiten Wahlstufe sichten alle Mitglieder in den einzelnen Sektionen die vorausgewählten Filme
und Einzelleistungen und wählen daraus ihre Nominierungen für die LOLA 2009.
Diese werden am 13. März 2009 von Präsidentin Senta Berger, Vorstandsmitglied Jasmin Tabatabai
und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsminister Bernd
Neumann, live im ZDF Morgenmagazin bekannt gegeben.
> Kurze Statements und Eindrücke von Mitgliedern der Vorauswahlkommission über ihre Arbeit
und den Filmjahrgang 2008/2009:
Sven Burgemeister, Produzent
„Es ist in diesem Jahr auffällig, dass wir wesentlich mehr Filme gesichtet haben, aber auch gleichzeitig
sehr viel mehr qualitativ hochwertige Filme dabei waren. Daraus hat sich eine größere Vielfalt ergeben.
Eine schöne Entwicklung, die sicherlich auch mit dem DFFF zu tun hat. Es war so natürlich aber auch
viel schwerer, sich zu entscheiden.“
Hagen Bogdanski, Kameramann
„Der Filmjahrgang 2008/2009 ist nicht nur quantitativ ein sehr gutes Jahr, sondern auch qualitativ. Das
sieht man auch daran, dass die Möglichkeiten der Vorauswahl zu 100 Prozent ausgeschöpft wurden, es
also viele Filme und Einzelleistungen gibt, die unbedingt dabei sein müssen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Beteiligung in den Diskussionen deutlich lebendiger geworden ist,
als noch zu Anfang. Jetzt, im fünften Jahr der Vorauswahl durch die Filmakademie Mitglieder.“
Barbara Rudnik, Schauspielerin
„Es ist eine schöne Juryarbeit, über einen ganzen Filmjahrgang so intensiv zu reden und es hat mich
beeindruckt, dass wirklich alle brav ihre Hausaufgaben gemacht haben und alle Filme gesichtet haben.
Das habe ich auch schon anders erlebt. Am Filmjahrgang selbst ist auffällig, dass es nicht den einen
herausragenden Film gegeben hat, sondern viele starke Filme.“
Hendrik Handloegten, Regisseur
„Mir hat besonders gefallen, dass man in den mit verschiedenen Filmberufen gemischten Jurys noch
einmal einen anderen Blickwinkel auf die Filme gewinnt. Es wird nicht immer ins gleiche Horn getutet.“
Anna Loos, Schauspielerin
„In diesem Jahr gab es viel mehr und dabei ganz tolle Filme. Thematisch ging es auffallend häufig um
die Aufarbeitung der deutschen Geschichte, aber auf einem immer besser werdenden Niveau, wie ich
finde. Und gefreut hat mich, dass man das Gefühl hat, dass ein internationaler Standard in der Qualität
der Filme gehalten wird.“
Ralf Huettner, Regisseur
„Wir haben es insgesamt zwar mit einem sehr ausgewogenen Filmjahrgang zu tun, bei dem allerdings
auffällig ist, dass viele sehr teure und viele sehr kleine Debüt-Filme vertreten sind, das „Mittelfeld“ aber
irgendwie fehlt, was schade ist.“
Joachim von Vietinghoff, Produzent
„Die Arbeit in der Vorauswahljury für den DEUTSCHEN FILMPREIS war ein großes Vergnügen, bei
dem es eine wunderbare Erfahrung war, in der Diskussion die Perspektive der unterschiedlichen
Gewerke kennen zu lernen. Insgesamt ist 2008/2009 ein sehr starker Filmjahrgang, bei dem mir
persönlich die erstaunlich große Anzahl historischer Kostümfilme aufgefallen ist.“
Dominik Reding, Regisseur
„Zum ersten Mal in der Vorauswahljury für den DEUTSCHEN FILMPREIS dabei, war ich sehr positiv
überrascht über die angenehme Atmosphäre, die konstruktiven, unangespannten, immer auf den Film
konzentrierten Gespräche. Die Filme, über die wir geredet haben, haben alle ein sehr hohes Niveau,
sind handwerklich sehr weit, aber in der Gesamtschau fehlt mir manchmal die Rigorosität. Der
Zuschauer wird zu selten wirklich gefordert.“
Angelika Krüger-Leißner / Kulturausschuss Deutscher Bundestag:
„Es war eine ausgezeichnete Zusammenarbeit und eine sehr gute Stimmung innerhalb der Jury. Wir
hatten zwar in diesem Jahr weniger Filme zu sichten bei den Dokumentarfilmen als letztes Jahr, aber
es waren so gute Filme, dass die Auswahl dennoch schwer fiel. Am Ende haben wir aber ein Ergebnis
erzielt, mit dem wir alle einig waren.“
Die Verleihung des DEUTSCHEN FILMPREISES 2009 findet am 24. April 2009 im Palais am Funkturm
der Messe Berlin statt. Die Moderation der LOLA Verleihung, die am selben Abend vom ZDF
ausgestrahlt wird, übernimmt erneut Barbara Schöneberger. Künstlerischer Leiter des DEUTSCHEN
FILMPREISES ist Akademievorstand und Regisseur Hans-Christoph Blumenberg.
Der Deutsche Filmpreis ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit
dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, produziert von der DFA Produktion
GmbH.
Weitere Informationen über das Auswahlverfahren zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2009 und die
Aktivitäten der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE finden Sie auf deutsche-filmakademie.de.
Für Rückfragen können Sie sich jederzeit gern an uns wenden:
LimeLight PR
Petra Schwuchow & Carolin Bitzer Tel: 030 – 263 969 – 80
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