Verband Junger Journalisten Berlin-Brandenburg (VJJ) e.V.

Veranstaltung 28.1.10 Literatur-Salon Potsdamer Straße

Erstellt von hensel am Samstag 23. Januar 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein frohes neues Jahr wünsche ich Ihnen und bedanke mich für Ihre Hilfe beim Start unseres Literatur-Salons Potsdamer Straße.
Wir machen weiter, das Interesse war groß und wir haben noch viele interessante Themen.

Über Ihre Unterstützung und die freundliche Aufmerksamkeit Ihrer Redaktionen würde ich mich sehr freuen.
Herzlichen Dank und
freundliche Grüße von Sibylle Nägele

Der Literatur-Salon Potsdamer Straße und Ex?n?Pop e.V. laden ein:

Donnerstag · 28. Januar 2010 · 22 Uhr
Ort: Ex?n?Pop
Potsdamer Straße 157 · 10783 Berlin

»Ich und mein Staubsauger« – ein Fanzine der 80er-Jahre

Lesung, Gespräch
mit Anne Wilson, Tom Scheutzlich, Sibylle Nägele, Joy Markert

Eintritt frei

Information: Sibylle Nägele, Joy Markert, www.joymarkert.de.
Telefon: 030-2152031, s.naegele@medienautoren.de

»Ich und mein Staubsauger« (1986-1988)
Berlin, 80er-Jahre: Künstler wie Blixa Bargeld, Nick Cave und viele andere hatten ihre ersten großen Auftritte, die Toten Hosen fuhren noch im eigenen VW-Bus auf Tour. Die Musikszene West-Berlins war besonders stark am Nollendorfplatz: Loft, Metropol, Café Swing, und rund um die Potsdamer Straße: BKA-Zelt am Kulturforum, Quartier Latin, Potsdamer Abkommen, K.O.B. Nachts traf man sich bis in den frühen Morgen im Ex?n?Pop, damals Mansteinstraße, im Kumpelnest 3000, Lützowstraße, im Domina, Winterfeldtstraße, im Kleisther, im Anderen Ufer und im Schneecafé, Hauptstraße. Anne und Trevor Wilson lebten in den 80er-Jahren nahe der Potsdamer Straße, in der Kirchbachstraße, wo sich auch die Redaktion des Fanzines befand. Autoren von ?Ich und mein Staubsauger? waren Max Goldt, Anne Wilson, Trevor Wilson, Michael Gerhardt, Heiner Thimm, Tom Scheutzlich, Potter Ubik, French “L”, Holm Friedrich, Space B, Dietmar Huhn, Henni Hellsinn, Mark Reeder, Sprudels Rechte Hand, Frank Jinx u. v. a. Sie schrieben über die Potsdamer Straße, die Leute, die Nächte, die Musikorte, die Bands, aber auch über Mode, Fußball, Fernsehen, Haushalt, Kino, über die Trabrennbahn Mariendorf und die Queen in Berlin.
http://staubsauger.gesindel.org
Heute kann die komplette Ausgabe des Fanzines ?Ich und mein Staubsauger? im Literaturarchiv Marbach eingesehen werden.

Ex?n?Pop
Dreimal musste das Kollektiv des Ex?n?Pop aus Sanierungsgründen umziehen. Das RISIKO, Yorckstraße fusionierte 1984 mit dem Ex?n?Pop in der Schwäbischen Straße. Gemeinsam zog man 1986 ins ehemalige Frontkino in der Mansteinstraße und 2001 ins ehemalige K.O.B., Potsdamer Straße 157. Heute ist das Ex?n?Pop eingetragen als kultureller Verein mit dem Vereinszweck: Förderung von Kunst und Kultur, welche im kommerziellen Rahmen keinen Platz findet. Das Ex?n?Pop bietet ein Forum für alle Kunstrichtungen: Musik, Film, Theater, Literatur etc. Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen dieses Forum zu nutzen. Übrigens fand am 3. Oktober 1997 im Ex?n?Pop die erste deutsche Poetry-Slam-Meisterschaft statt.
Ex?n?Pop e.V. – christiane.ebel@gmx.de, www.myspace.com/exnpopberlin

Der Literatur-Salon Potsdamer Straße wurde im Herbst 2009 von Sibylle Nägele und Joy Markert gegründet. www.joymarkert.de.
Die ersten Veranstaltungen waren:
Marguerite Kollo präsentiert: ?Willi Kollo, Als ich jung war in Berlin?, im Hotel Altberlin, Potsdamer Straße 67, am 29.11.2009, und ?Annäherung an Herwarth Walden?, mit Sina Walden, in der Galerie Walden Kunstausstellungen, Potsdamer Straße 91, am 13.12.2009.

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