Francisca Urio / News / 12.10.2010

25. München Marathon am 10.10.2010

Francisca’s Statements nach dem Marathon-Lauf:

Und wie geht´s jetzt Deinen Beinen?
Haha, ich hatte schönen Muskelkater:) Auf der Strecke hat ein Mann ein riesiges Schild hoch-
gehalten, auf dem stand: “Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt” Und das stimmt auch.
Sobald man ins Ziel läuft, freut man sich, dass man es geschafft hat und nimmt die
Schmerzen gerne in Kauf.

Das war Dein 3. Marathon. Es scheint also auch Spaß zu machen?
Auf jeden Fall. Zuvor bin ich 2 mal den Berlin Marathon gelaufen. In Berlin starten sogar mehr
als doppelt so viele Leute. An einem Marathon teilzunehmen, ist wirklich ein unvergessliches
Erlebnis. Man steht am Start mit tausenden von Leuten, die alle das selbe Ziel haben wie Du.
Die Energie in der Luft kann man richtig spüren.

Man sagt “Der Weg ist das Ziel”, gilt das auch bei 42,195 km?
Die Herausforderung ist ganz klar die Strecke. Sowohl für den Kopf, als auch für den Körper.
Man genießt den Lauf, viele Menschen stehen am Straßenrand und feuern einen an, Livebands
geben einen zum Besten. Irgendwann kommt aber der Punkt, an dem man sich auf sich selbst
konzentrieren muß. Man soll vorab ja nur bis km 30 trainieren und gerade ab da wird’s dann
spannend. Du fragst dich: „Wann haben meine Beine keine Lust mehr?“ Bei mir war’s diesmal
bei km 33. Da helfen dann nur noch Kohlenhydrate in Form von Bananen, Gels, Riegeln und
Kampfgeist eben.

Wie hast Du Dich vorbereitet?
Ich hab 3 Monate vorher angefangen zu trainieren. Ganz so streng war ich nicht mit mir, aber
es ist auch nur ein Hobby. Mein Beruf ist ja schließlich nach wie vor die Musik.

Und als nächstes? New York-, London Marathon, wo gehts hi n?
Oh ja, der New York Marathon würde mich schon reizen. Ich hab aber auch schon mit dem
Gedanken gespielt, mal einen Halbmarathon zu laufen. Ist auch viel gesünder.
Mal schauen, was das nächste Jahr so bringt. Ich geh da spontan ran …

Infos: http://www.francisca-urio.de

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