Kardinal Sterzinsky mit 75 Jahren verstorben – Ein Nachruf

Ein Diener Gottes geht in seine verdiente Ruhe

Ein Nachruf von Björn Hensel

Die Berliner Bevölkerung kannte ihn als Mahner für ein besonnenes Verhalten in schwierigen, oft auch politischen, Situationen. Auch bei der Jugend war er sehr beliebt, da er seine Schäfchen immer fair und unvoreingenommen behandelte.
Er war seit 1989 Erzbischof von Berlin und ca. 2 Jahre später zum Kardinal ernannt worden. Die äußere und innere Erscheinung des Erz-Bistums wurde gleich nach der Wende von ihm geprägt. Er setzte sich für eine moderne und nachvollziehbare Wandlung der Kirche ein. Die katholischen Kirchen wurden wieder ein Hort des Austausches der Gemeindemitglieder. Messen waren und sind, vor allen Dingen in der St. Hedwigskathedrale, gut besucht. Mit Kardinal Sterzinsky verliert Berlin einen Ausgleich zum hektischen Großstadttreiben und eine Stimme für die Sorgen und Nöte der Berliner Bevölkerung in der Politik.
Unsere Anteilnahme richtet sich an die Familie, die Gemeindemitglieder des Erzbistums und Alle die ihn sonst noch kannten.

Wir verneigen uns vor Kardinal Sterzinsky, dessen menschlichen Qualitäten immer ein Vorbild war und sein wird.

Björn Hensel Vorsitzender Verband Junger Journalisten Berlin-Brandenburg

Kardinal Sterzinsky bei einer Firmung 2010 Foto: Björn Hensel

Kardinal Sterzinsky bei einer Firmung 2010 Foto: Björn Hensel

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