19. Juli 2012 Pressegespräch Stiftung Zukunft Berlin „Kultur und Sport – beides stärkt Berlin“

 

 

Pressegespräch Stiftung Zukunft Berlin „Kultur und Sport – beides stärkt Berlin“

Von Björn Hensel  19. Juli 2012

Der Vorsitzende der Stiftung Dr. Volker Hassemer sieht Sport und Kultur als untrennbar verbunden, um der Stadt Berlin ein noch besseres Image im Bereich Sport zu geben. Kultur hat in der Stadt schon einen weltweiten Ruf und das soll in Zukunft auch stärker für den Sport gelten. Der Präsident des Landessportbundes LSB Klaus Böger sieht das Netzwerk der Stiftung Zukunft Berlin als willkommene Partner für eine Stärkung des Sports in Berlin. Er betonte, dass die Kombination von Sport und Kultur schon teilweise gelingt. Der LSB hat 600 000 Mitglieder in der Stadt, wovon ein großer Anteil auch kulturinteressiert ist. Zusätzlich wies er auf die Bedeutung des Sportes in der Stadt hin, was durch die Anzahl von 47 Olympioniken aus der Hauptstadt für London belegt wird. Professor Dr. Gunter Gebauer von der FU ging noch einen Schritt weiter und berichtete von einer Studie über Sport und Kultur, die von der Anschutz Gruppe dem Betreiber der O² World finanziert wurde, aus der hervorgeht, dass Sport in der Öffentlichkeit wenig präsent ist und Frauen eine höhere Affinität zu Sport haben als Männer. Das Interesse der Akteure aus Sport und Kultur am gegenseitigen Bereich ist hoch. Der Senior Director Communication der O² World Herr Moritz Hillebrand in Berlin erwähnt, dass die Bevölkerung in Berlin ein gespaltenes Verhältnis zum Sport hat. Kultur wird von den Menschen in Berlin anders wahrgenommen. Theater ist ohne Sport undenkbar, da Fitness unabdingbar ist. Es gibt einige Szenarien der Kombination zwischen Sport und Kultur die schon Kultcharakter haben. Die Eisbären z.B. starten ihre Siegesfeier vor der Schaubühne am Lehniner Platz, weil dort eine große Fläche vorhanden ist. Herr Dr. Franz Dormann der Geschäftsführer von Gesundheitsstadt Berlin e.V. weist auf den Umstand hin, dass Gesundheit und Arbeit durch Sport verbunden wird. Wenn die Einwohner von Deutschland nur ein Jahr länger gesund leben würden, könnten das BIP um 7% höher liegen. Weiterhin informierte er über die Veranstaltung im Olympiastadion „Freizeit wird Erlebnis!“ am 10. September 2012. Gesundheitsvorsorge soll präventiv betrieben werden. Zum Abschluss resümierte  Herr Dr. Hassemer über die Verpflichtung das Sportangebot muss transparenter werden. Herr Böger erinnerte die anwesenden Journalisten an die Verabschiedung des Olympiakaders und Herr Schnitthelm würde die 70er am liebsten aufleben lassen, als im Olympiastadion Theatervorstellungen stattfanden, bei  - 20 Grad und vor 15 000 Zuschauern.

Fazit: Sport und Sportstätten mit kulturhistorischem  Vorleben sollten wieder mehr in den Fokus der Stadt befördert werden. Die Kombination Kultur und Sport sind eine Möglichkeit die Stadt auch anderen Personen in das Sichtfeld zu führen. Damit kann dann eventuell die Spitzenposition in den Stadttouristenstatistiken erreichen.

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