Kategorie-Archiv: Nachrichten & Aktuelles

Nachrichten und Aktuelle Themen rund um den VJJ und Medien.

TUB: „Vom Faustkeil zur Handgranate“ – Berliner Museumsfilme 26. Februar 2015, 20 Uhr

Medieninformation Nr. 36 | sn | 16.2.2015

 

„Vom Faustkeil zur Handgranate“ – Berliner Museumsfilme

 

Einladung zur Buchvorstellung und Filmvorführung am 26. Februar 2015 mit Prof. Dr. Bénédicte Savoy im Zeughauskino in Berlin

 

Mit der Geburtsstunde des Kinos 1895 sahen sich die Berliner Museen plötzlich einer Museumsverdrossenheit gegenüber. Die bewegten Bilder des Films waren faszinierender als Gemälde und Statuen. Die Direktoren der Kunsttempel sannen deshalb danach, das neue Medium Film auch für sich nutzbar zu machen. Es war das Signal für zahlreiche Dokumentarfilme über die Berliner Museen und ihre Sammlungen und damit für eine neue Gattung – den Museumsfilm. Weiterlesen

Nachruf – Altbundespräsident Richard Karl Freiherr von Weizsäcker ist gegangen, die Welt wird ärmer, aber nicht arm

Ein Nachruf von Björn Hensel Berlin 02.02.2015

Altbundespräsident Richard Karl von Weizsäcker war ein großer Verfechter für den Erhalt von Traditionen gepaart mit dem untrüglichen Blick für soziale Defizite in der Gesellschaft. Sein langjähriger Einsatz für die Belange von Ausgewogenheit in der politischen Landschaft wird immens fehlen.

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Er unterstützte, in seiner Amtszeit als Bundespräsident und darüber hinaus, unsere jungen Journalisten mit Rat und Tat, um  sie bei ihrer Aus- und Fortbildung zu fördern. Er würdigte das Engagement der zukünftigen Medienmenschen mit seiner Aufmerksamkeit.

Unser Mitgefühl ist bei der Familie, er wird fehlen, aber nicht vergessen sein. Wir wünschen der Familie von Weizsäcker viel Kraft für anstehende Aufgaben.

Björn Hensel Vorsitzender für den VJJ Berlin-Brandenburg e. V.

Massiver Strukturwandel in der deutschen Wirtschaft BERLIN – Am 15.01.2015

Massiver Strukturwandel in der deutschen Wirtschaft

Zukunftsfähige Infrastrukturen erfordern höhere Investitionen

 

BERLIN – Am 15.01.2015 referierte Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) zum Thema „Nachhaltige Zukunftssicherung durch private und öffentliche Investitionen“ im Berlin Capital Club. Im Anschluss daran stellte er sich den Fragen von Vertretern aus Wirtschaft und Politik.

 

„Wenn man es nicht anfassen kann, ist es nichts wert“, fasste Fratzscher die allgemeine Einstellung der deutschen Wirtschaft zur digitalen Infrastruktur zusammen. Hier ist ein Überdenken erforderlich. Europa einschließlich Deutschland müssen sich verjüngen und im digitalen Sektor aufholen, um wettbewerbsfähig im Vergleich zu den USA und Asien zu sein und langfristig zu werden. Die Börsenwerte führender Technologie-Unternehmen sind bereits jetzt schon höher als die der Industrie.

 

Im europäischen Vergleich gilt Deutschland noch immer als Wirtschaftskraft. Allerdings mahnt Fratzscher vor den Folgen fehlender Investitionen. Die deutsche Wirtschaft schreibt schwache schwarze Zahlen dank sinkendem Investitionsvolumen im öffentlichen Bereich. Insbesondere betrifft es hier die Bereiche Bildung, Verkehrs- und digitale Infrastruktur. Dies verhindere zwar die Anhäufung neuer Schulden, mindere allerdings auch das Staatsvermögen durch das Aussetzen der Bestandserhaltungen von Straßen und öffentlichen Gebäuden. Hier bringt er die These der „guten Schulden“ an. Investitionen in zukunftssichernde Projekte, wie etwa die Energiewende, sind hiernach Schulden, die sich lohnen, und deswegen gemacht werden sollten.

 

Eine der wirtschaftspolitischen Aufgaben wird es sein, den Standort Deutschland für private Investoren wieder attraktiver zu machen. So wurden 2013 von den führenden DAX-Unternehmen 37.000 Arbeitsplätze im Ausland geschaffen, im eigenen Land nur 6.000. Die Wahl der Unternehmensstandorte im Ausland begründet Fratzscher unter anderem mit Fachkräftemangel, steuerlichen Hürden und Unsicherheiten über die Entwicklung wichtiger Einflussfaktoren, wie etwa die EEG-Umlage.

 

Einen Strukturwandel sieht Fratzscher ebenfalls auf dem Arbeitsmarkt. Den wirtschaftspolitischen Erfolg der Halbierung der Arbeitslosenquote von 12 % auf 6 % innerhalb der letzten zehn Jahre sieht er kritisch. Deutschland habe zwar weniger Arbeitslose, das Problem der Unterbeschäftigung sowie der Niedriglöhne bestünde weiterhin. Jedoch berge die rasante Technologieentwicklung erhebliches Potential für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Sind derzeit noch mehr als die Hälfte der Beschäftigten in der Industrie und industrienahen Dienstleistungen tätig, werden zukünftig andere Sektoren Fachkräfte binden: „Automatisierung ist eine Chance, die Kreativität zu nutzen, um Wohlstand zu schaffen.“

 

Text:

Yannick Bürger, Carolin Hahn, Jana Kwiatkowski

 

Weihnachtsgruß und einen “Guten Rutsch” für unsere Mitglieder, Freunde und Förderer

Wir danken allen Mitgliedern, Freunden und Förderern des Verband Junger Journalisten Berlin-Brandenburg für ihre Treue und zahlreiche Unterstützung unserer Projekte im Jahr 2014.

Weihnachtsbaum 2012

Dieses Jahr war unser 30jähriges Jubiläum und wir konnten bei unserer Weihnachtsfeier im Terzo Mondo zahlreiche Gäste begrüßen, die wir sonst nicht persönlich treffen. Durch unsere Initative hat sich der Bereich erweitert, Projekte weiter zu entwickeln, . Mit der staatlichen Fachhochschule PWSZ Glogow wird seit 2014 das Erasmus + Programm durchgeführt.  Zusätzlich gibt es auch wieder 2 Projekte von Schülerzeitungen, eins in Brandenburg und eins in Berlin. Wir hoffen, dass im Jahr 2015 unsere Aktivitäten im gleichen Umfang fortgeführt werden können.

Gruß Björn Hensel Vorsitzender

Erasmus + Aktivitäten 2014 des VJJ nehmen Fahrt auf

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde des VJJ,

ab diesem Jahr ist der Verband Junger Journalisten Strategiepartner des Erasmus + Programms der Europäischen Union. Die ersten Aktivitäten sind auch schon durchgeführt. Wir haben mit der Hochschule PWSZ aus Glogau (Glogów) in Niederschlesien zwei Wochen-Kurse mit Dozenten und Verwaltungsangestellten erfolgreich absolviert. Neben einem einwöchigen Deutsch-Kurs für Büro und Verwaltung bei Parlando erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit in Unternehmen Informationen über zukünftige Ausrichtungen und Branchen zu sammeln.

Die Gruppe in der 48. KW hatte am Dienstag das große Glück eine Spezialstunde, mit dem in Polen sehr bekannten Steffen Möller http://www.steffen.pl, über kuriose Eigenheiten der Deutschen im Vergleich mit anderen Europäern zu erhalten. Steffen Möller 1 Steffen Möller 2 Steffen Möller 3 Weiterlesen