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Verband Junger Journalisten Berlin-Brandenburg e.V.
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25.8.04 14:50
Medienwoche Berlin-Brandenburg 25. – 27. August 2004 - Medienforum 2004

Medienforum 2004 diskutiert aktuelle medienwirtschaftliche Themen

Das diesjährige Medienforum im Rahmen der Medienwoche Berlin-Brandenburg am 26. August und 27. August befasst sich mit drei aktuellen medienwirtschaftlichen Themen und mit den Konsequenzen, die sich daraus für die Medienpolitik ergeben:

- Ausländische Investitionen in deutsche Medienunternehmen

- Wirtschaftliche Stärkung der deutschen Radiosender

- Mobile Media - Perspektiven für neue Nutzungsvarianten, Geschäftsmodelle und deren Finanzierung

Zum Auftakt des zweitägigen Medienforums widmet sich die Konferenz am 26. August unter dem Motto „Wer finanziert in Deutschlands Medienzukunft?“ der zunehmenden Beteiligung ausländischer Unternehmen bzw. Finanzgruppen an deutschen Medienunternehmen. Erst jüngst hat dieses für den Medienstandort Deutschland wichtige Thema bei der Übernahme des Musiksenders VIVA durch den amerikanischen Medienkonzern Viacom für Schlagzeilen gesorgt. Während in den USA beispielsweise eine ausländische Beteiligung an Medienunternehmen nur bis höchstens 25 Prozent möglich ist, stehen in Deutschland alle Türen für ausländisches Kapital offen. Brauchen wir gesetzliche Beschränkungen entsprechend den amerikanischen?

Was sind die Ursachen, dass deutsche Unternehmen bei den letzten Verkäufen nicht mehr mit geboten haben? Was kann die Politik in Deutschland und Europa dazu beitragen, dass die Anreize für deutsche und europäische Unternehmen steigen, in die Medien und die Kommunikations-Infrastruktur zu investieren? Welche Perspektiven hat die deutsche Medienwirtschaft, wenn die kurzfristigen Renditeerwartungen von Finanzinvestoren dominieren? Dem Thema stellen sich in der Diskussion:

Ingrid Haas, Generalsekretärin RTL Television, Hubertus Meyer-Burckhardt, Vorstand ProSiebenSat.1 Media AG, Catherine Mühlemann, Geschäftsführerin MTV Networks, Dr. Roger Schawinski, Geschäftsführer Sat.1, Prof. Dr. Norbert Schneider, Direktor, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und Roland Steindorf, Sprecher der Geschäftsführung Kabel Deutschland.

DICE (Digital Innovation through Cooperation in Europe) ist ein Projekt der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Intereg IIIC. Das Programm will zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts in der EU beitragen. Das Projekt DICE beschäftigt sich mit dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung von acht europäischen Ländern und Regionen bei der Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens (DVB-T) und weiterer Dienste. Das Land Berlin unter der Federführung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen ist Lead Partner.

Die Eröffnungskonferenz findet am 26. und 27. August 2004 in Berlin im dbb forum statt und gibt den beteiligten Ländern und Regionen die Gelegenheit, ihre Strategien und Erfahrungen für den digitalen Umstieg darzustellen und zu diskutieren.

Gegenstand des Kongresses werden auch die neuen Programme und Services sein, die die digitale Übertragung ermöglicht.

Die Erfahrungen, die in Berlin-Brandenburg mit einem stark diversifizierten Radiomarkt und neuen Formen der Vermarktung gesammelt worden sind, stehen im Zentrum des Radiotages am 26. August und 27. August.

Radiomacher, Medienrechtler und Vertreter von Landesmedienanstalten entwickeln und diskutieren Konzepte, wie das Medium Radio als Werbeträger wieder an Bedeutung gewinnen und sich damit die wirtschaftliche Situation der Radios in Deutschland verbessern kann. Die Radiosender haben unter der Krise der Medienbranche in den vergangenen Jahren mehr gelitten als das Fernsehen oder die Zeitungen. Die Hörfunkregulierung befindet sich an einem Scheideweg. Wohin der Weg führen muss, um das Medium Radio zu stärken, wird in Berlin debattiert werden.

Ausgangspunkt der Diskussion ist die Fortsetzung einer Studie, die der stellvertretende Geschäftsführer der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien Johannes Kors im Auftrag der Medienanstalt Berlin-Brandenburg erstellt hat.

Kors hat dafür die aktuelle wirtschaftliche Situation der Berlin-Brandenburger Radiosender untersucht und analysiert, wie sich neue Formen der Vermarktungskooperation sowohl auf die programmliche Unabhängigkeit der Sender als auch deren Wirtschaftslage auswirken.

Große Erwartungen setzen viele Radiosender auch in neue Erlösmodelle. Mit den verschiedenen Formen neuer Refinanzierungsmodelle befasst sich der 2. Teil des Radio-Tages am 27. August. Ausgehend von der Frage „Hat die klassische Radiwerbung ausgedient?“ stellen Radiounternehmen verschiedene Finanzierungsmodelle vor, die in der Diskussion kritisch hinterfragt werden sollen. Durch die Digitalisierung der terrestrischen Übertragung ergeben sich neue Nutzungsmöglichkeiten und Marktchancen für die Terrestrik. Stand zunächst der stationäre Fernsehempfang im Vordergrund, können künftig mit mobilen Nutzungen neue Nutzerschichten angesprochen werden. DVB-H ermöglicht den mobilen Empfang von Sport, Nachrichten, Musik und anderen audiovisuellen Inhalten auf dem Handy oder anderen tragbaren Geräten. Wie können die Stärken des Mobilfunks mit denen des Rundfunks verknüpft werden? Können diese neuen Technologien der gesamten Medienwirtschaft neue Impulse geben und für einen Wachstumsschub sorgen? Ergeben sich hier für den Medienstandort Deutschland neue Chancen? Mit dem neuen Distributionsweg Mobile Media, auf das die gesamte Medienwirtschaft von den Zeitungsverlagen bis zu den TV-Familien große Hoffnung setzt, findet das Medienforum am 27. August seinen Abschluss.

Die Presseakkreditierung ist online unter www.medienwoche.de möglich.

Die 2003 mit großem Erfolg eingeführte internetgestützte Kommunikationsplattform der Medienwoche wird auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung stehen.

Die Medienwoche Berlin-Brandenburg wird veranstaltet von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und den Ländern Berlin und Brandenburg. Veranstalter vom Symposium Babelsberg Digital ist die Medieninitiative Babelsberg e.V.

Pressekontakt:
Susanne Frischmuth
E-Mail: info@frischmuth-pr.de



  







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