Kategorie-Archiv: Nachrichten & Aktuelles

Nachrichten und Aktuelle Themen rund um den VJJ und Medien.

“Heimarbeit” und Mietvertrag

“Heimarbeit” und Mietvertrag

Eine als freie Journalistin tätige Frau arbeitete viel von zu Hause aus, wo sie mit Hilfe von Fax, Telefon und Internet die erforderliche “Verbindung zur Außenwelt” unterhielt. Die zum Teil berufliche Nutzung der Wohnung passte dem Vermieter nicht und es kam zur Kündigung. Hiergegen klagte die Frau mit Erfolg vor dem Amtsgericht Hamburg (Az. 48 C 477/08). Die Kündigung war nach Auffassung des Gerichtes vor allem deshalb unwirksam, weil mit der speziellen Art der Berufstätigkeit der Frau in ihrer Wohnung kein “verstärkter Publikumsverkehr” und auch keine zusätzliche Belastung oder Beschädigung der Mietsache einher gehen.

Quelle: Bund der Selbständigen Landesverband NRW (BDS) Bundesvereinigung mittelständischer Unternehmer e.V. Schwanenwall 23, 44135 Dortmund, Tel.: 0231-225091-0

www.bds-nrw.de / www.bvmu.de

TU Berlin: Was können Computer – und was können sie nicht?

Medieninformation der TU Berlin

Nr. 137 vom 10. Mai 2010

Was können Computer ? und was können sie nicht?

Veranstaltung der Schülerinnen-Uni am Robert-Blum-Gymnasium am 19. Mai 2010

Am 19. Mai 2010 finden zwei weitere Vorträge im Rahmen der Schülerinnen-Uni der TU Berlin statt ? dieses Mal in Zusammenarbeit mit dem Robert-Blum-Gymnasium. Themen sind: ?Pilot contra Computer: Wer fliegt eigentlich das Flugzeug?? und ?Was geht? Vier fantastische Fragen zu den Grenzen der Computer?. Sie werden von Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß und Prof. Dr. Uwe Nestmann vorgestellt. Schülerinnen und Schüler sind herzlich dazu eingeladen.

Mit den Vorträgen in der Ringvorlesung ?Schülerinnen-Uni? möchte das Projekt GET-IT! [Girls, Education, Technology] an der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin insbesondere Schülerinnen für technik- und informatiknahe Themen interessieren, auch Schüler sind jederzeit herzlich willkommen. Die Vorträge richten sich hauptsächlich an die Klassenstufe 10?13. Die Veranstaltung ist für Lehrkräfte als Fortbildung zertifiziert.

Zeit: Mittwoch, 19. Mai 2010, 14.30 bis 16.30 Uhr

Ort: Robert-Blum-Gymnasium, Kolonnenstr. 21, 10829 Berlin

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: kremena.lazova@tu-berlin.de

Einsendung von Fragen bitte auch an diese Mailadresse. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Termine, Themen und Referenten unter: www.eecs.tu-berlin.de/schulportal/v-menue/angebote/schuelerinnen-uni/

Wir bitten Sie, in Ihrem Medium auf die Veranstaltung hinzuweisen.

?Pilot contra Computer: Wer fliegt eigentlich das Flugzeug?

Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, Leiter des Fachgebiets Kommunikations- und Betriebssysteme

Durch das Eindringen der Informationstechnologie in unseren Alltag werden wir immer stärker abhängig von ihrem reibungslosen Funktionieren. Während Computerabstürze meistens nur ärgerlich sind, gibt es auch Einsatzbereiche, in denen der Begriff ?Computerabsturz? plötzlich eine beklemmende Doppelbedeutung gewinnt.

Der Vortrag gibt an Hand der ?fly-by-wire?-Technologie moderner Verkehrsflugzeuge (Airbus) einen Überblick über Fehlertoleranzverfahren in sicherheitskritischen Systemen und geht der Frage nach, welchen Platz menschliche Verantwortung in komplexen IT-gestützten Systemen einnimmt.

?Was geht? Vier fantastische Fragen zu den Grenzen der Computer?

Prof. Dr. Uwe Nestmann, Leiter des Fachgebiets Theorie Verteilter Systeme

Computer vollbringen heutzutage Unglaubliches und haben als eine der wichtigsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts in dramatischer Weise unser Leben verändert. Daher wird oft übersehen, dass es seit Langem bekannte Beschränkungen gibt, die dazu führen, dass viele ernste Probleme nicht einmal von den größten und schnellsten Computern gelöst werden können, auch nicht, wenn wir das gesamte Universum als Computer benutzen könnten.

Professor Nestmann gibt einen Überblick über die Grenzen von Berechenbarkeit und Beweisbarkeit. Es gibt eine Reihe überaus praxisrelevanter Berechnungsprobleme, in deren Kontext wir auch heute immer noch nicht ganz genau wissen, ?was geht?. Beispiele sind das Rucksackproblem oder das Problem des Handlungsreisenden. Dabei geht es nicht um das Rechnen mit Zahlen, sondern um alltägliche Problemstellungen, deren Lösung logisches Denken und Kreativität erfordert. Der Vortrag orientiert sich an David Harel?s Buch ?Computers LTD – What they really can’t do?.

Das Projekt GET-IT! [Girls, Education, Technology] der Technischen Universität wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds).

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Kremena Lazova, TU Berlin, Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik, GET-IT! [Girls, Education, Technology], Tel.: 030/314-73191 und 314-25491, Fax: -21739, E-Mail: kremena.lazova@tu-berlin.de

Die Medieninformation zum Download:

www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

?EIN-Blick für Journalisten? ? Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter: Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter: http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Rundbrief 89 Livera

Rundbrief 89

In Großvaters Armen

ruht Vergangenheit

egal wir groß das Leid

egal wie groß die Freude

sitzend auf seinem Schoß

weiß ich

dass Alles was geschah

aus Liebe geschah

© Viola Livera

Noch einmal „Luise“, diesmal im Filmmuseum Potsdam

Was: „LUISE, KÖNIGIN VON PREUSSEN“

Ein Tonfilm (1931, 115 Min. Länge)

von und mit Henny Porten (Königin Luise)

und Gustav Gründgens (König Friedrich)

Eine Filmvorführung mit einem einführenden

Vortrag über Henny Porten und die

Entstehungsgeschichte dieses Films,

präsentiert von Viola Livera

Wann: 20.05.2010 um 20 Uhr

Wo: Filmmuseum Potsdam

Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Karten: 5 €

Tickets: T: 0331 27181-12

www.filmmuseum-potsdam.de

Weitere Veranstaltungen mit Viola Livera im Mai siehe:

www.diedelikaten.de

Viola Livera

www.viola-livera.de

www.diedelikaten.de

TUB: Erstes Uni-Fachgebiet für “Nachhaltigen Konsum” in Deutschland

Medieninformation der TU Berlin

Nr. 135 vom 10. Mai 2010 / stt

Erstes Uni-Fachgebiet für ?Nachhaltigen Konsum? in Deutschland

Seit diesem Sommersemester gibt es an der TU Berlin das Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum (ALÖNK). Damit ist das Zukunftsthema des sozial, ökologisch und ökonomisch verantwortlichen Konsums erstmals in der Fachgebietsbezeichnung einer Universitätsprofessur in Deutschland verankert.

Die an Universitäten im Ausland bereits verbreitete Institutionalisierung von Nachhaltigem Konsum (Sustainable Consumption) wurde in Berlin möglich durch die Umbenennung des ehemaligen Fachgebiets Arbeitslehre Wirtschaft/Haushalt. Mit dem neuen Namen, der von der Zustimmung aller relevanten Gremien der TU Berlin getragen wird, bringt das Team um Fachgebietsleiter Prof. Dr. Ulf Schrader zum Ausdruck, für welche Inhalte es mit seiner Arbeit stehen will.

Im Rahmen der Lehramtsausbildung für das Schulfach Arbeitslehre ist das Fachgebiet für die ökonomische Grundbildung, die Verbraucherbildung und die Berufsorientierung verantwortlich. Der Schwerpunkt wird besonders deutlich auf das Thema nachhaltiger Konsum in den Lehrveranstaltungen Konsumökologie, Verbraucherpolitik, Daseinsvorsorge und soziale Sicherung, Ernährungs- und Lebensmittellehre sowie Bauen und Wohnen gesetzt. Charakteristisch für die Berliner Arbeitslehre ist, dass der Umgang mit nachhaltig erzeugten Nahrungsmitteln und Kleidungsstücken in einer Lehrküche und einer Textilwerkstatt praktisch erfahren und sinnlich wahrgenommen werden kann.

Während die Lehre des Fachgebiets breiter angelegt ist, konzentriert sich die Forschung auf den nachhaltigen Konsum. Derzeit werden unter anderem folgende Themen im Rahmen von Forschungs- und Promotionsprojekten bearbeitet:

- Nutzerintegration in Nachhaltigkeitsinnovationen

- Förderung und Nutzung nachhaltiger Lebensstile von Mitarbeitern durch Unternehmen

- Unternehmensreaktionen auf Tests der gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung durch Verbraucherorganisationen

- Verbraucherbildung für nachhaltigen Konsum durch Unternehmenskommunikation

- Schulbildung für nachhaltigen Konsum durch Kooperationen mit außerschulischen Partnern

Ausführlichere Informationen zur Umbenennung sowie zur Arbeit und zum neuen Leitbild des Fachgebiets finden sich unter www.aloenk.tu-berlin.de.

Information zu den Studiengängen unter: www.tu-berlin.de/?id=56364

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Ulf Schrader, TU Berlin, Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum, Tel.: 030/314-73671, E-Mail: schrader@tu-berlin.de.

Die Medieninformation zum Download:

www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

?EIN-Blick für Journalisten? ? Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter: Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter: http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608