Verband Junger Journalisten Berlin-Brandenburg

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Archiv für die 'Filmkritk' Kategorie

Der Film “Hell” kommt in die Kinos

Erstellt von hensel am 12. September 2011

Eine Rezension von Björn Hensel

Wer auf Filme steht, die alle Facetten der menschlichen Abgründe zeigt, der sollte den Film Hell nicht verpassen. Der Titel “Hell” ist zweideutig. Den Film ansehen und verstehen wie der Regisseur Tim Fehlbaum mit dem Thema Katastrophen umgeht. Nicht immer muss die Apokalypse wie ein Roland Emmerich Film daherkommen. Kleine feine Anlehnungen an B-Movies der 70er Jahre lassen grüßen.
Geht ins Kino! Schaut euch einen Film an, der ein Meilenstein der Filmgeschichte werden kann.
Infos www.HELL-DerFilm.de

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Rezension „Die Vaterlosen“ 16.06.2011

Erstellt von hensel am 22. Juni 2011

Rezension „Die Vaterlosen“ 16.06.2011

Von Sophia Lehmann

Der Film „Die Vaterlosen“ von Marie Kreutzer feierte bei der 61. Berlinale (2011) Premiere. Er handelt von der Geschichte einer Familie, deren mittlerweile erwachsenen Kinder nach dem Tod des Vaters noch viel über sich selbst erfahren müssen.

Hans (Johannes Krisch) liegt im Sterben. Während sich seine Frau Anna (Marion Mitterhammer) um ihn kümmert bittet sie alle seine Kinder in das große Landhaus zu kommen, in dem sie in früherer Zeit wohnten. Nur sein Sohn Niki (Philipp Hochmair) erreicht ihn, bevor er stirbt. Als zweiter, aber trotzdem zu spät um ein letztes Mal mit seinem Vater reden zu können, trifft Vito (Andreas Kiendl) ein und bricht aufgrund der Situation in Tränen aus. Auch seine jüngere Schwester Mizzi (Emily Cox) kommt wenig später dazu. Plötzlich taucht auch die zweite Tochter auf, mit der niemand gerechnet hätte und von der Mizzi nicht einmal etwas wusste: Kyra (Andrea Wenzl). So wie Vito seine derzeitige Freundin Sophie (Pia Herzigger), hat Kyra Miguel einen Mann an ihrer Seite mitgebracht. Alle können sich dazu überreden bis zur Beerdigung von Hans zu bleiben, obwohl es manchen nicht gerade leicht fällt. Weiterlesen »

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Woher weißt Du, dass es Liebe ist?

Erstellt von hensel am 24. Januar 2011

Woher weißt Du, dass es Liebe ist?

Rezensiert von Daniela Haack

Sie haben dasselbe Problem, sie haben dasselbe Ziel und doch versuchen Beide, dieses auf sehr unterschiedliche Art und Weise zu durchzustehen. Reese Witherspoon und Paul Rudd in den Rollen Lisa Jorgenson und George Madison, versuchen in Lisas Fall ein Rauswurf aus dem Baseballteam und in Georges Fall ein Bankrott, eine Ermittlung gegen ihn und die Trennung von der Freundin zu verarbeiten. Reese Witherspoon spielt ihre Rolle sehr überzeugend, vor allem deshalb, weil die Rolle ursprünglich auch für sie geschrieben wurde laut Drehbuchautor und Regieleiter James L. Brooks. Weiterlesen »

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WOMB

Erstellt von hensel am 24. Januar 2011

WOMB

Rezensiert von Daniela Haack

Dieser Film erscheint fürs Erste sehr langweilig. Viele graue Szenen, kaum Gespräche, und lange, stumme Momente. Perfekt für Dramatiker, jedoch nur für diese Gruppe, so dachte ich. Doch erst im Verlauf der Geschichte wird die Tiefgründigkeit des Filmes klar. Es geht nicht um das, was passiert, sondern um das, was wäre, wenn es tatsächlich passierte. Weiterlesen »

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HOCHZEITSPOLKA der neue Film von Lars Jessen

Erstellt von hensel am 6. Oktober 2010

Kurzinhalt:
Frieder Schulz (Christian Ulmen) hat als Sänger der Band „Heide Hurricane” mit seinen Kumpels einst jeden Saal zum Kochen gebracht. Bis ihn ein aussichtsreicher Job als Geschäftsführer in die polnische Provinz verschlagen hat. Nur drei Jahre später ist aus dem coolsten Typen von Heide schon fast ein Spießer mit Häuschen und Karriere geworden. Als er gerade die Hochzeit mit seiner Liebsten, der Polin Gosia (Katarzyna Maci?g), vorbereitet, tauchen überraschend seine alten Band-Kumpels auf. Sie wollen die guten, alten Zeiten mit Party, Rock und Bommerlunder so richtig aufleben lassen. Doch Jonas (Fabian Hinrichs), Paul (Lucas Gregorowicz), Knack (Jens Münchow) und Manni (Waldemar Kobus) passen weder in Frieders neues Leben noch in das polnische Dorf.
Klischees und Missverständnisse sorgen für allerlei Turbulenzen nicht nur zwischen den Freunden, Braut und Bräutigam, sondern auch zwischen Polen und Deutschen…

1. Kinostart 30.09.2010
2. Regie Lars Jessen
3. Drehbuch Ingo Haeb
4. Produzent Christoph Friedel & Claudia Steffen, Pandora Film Poduktion
5. Darsteller Christian Ulmen (Frieder Schulz), Katarzyna Maci?g (Gosia Borowka)
6. Webseite www.hochzeitspolka.x-verleih.de

Wer schon einmal länger als ein paar Stunden, oftmals nur auf einem “Polenmarkt” gleich hinter der Grenze, in Polen verbracht hat, wird bei diesem Film feststellen, dass die Stereotype für Deutsche und Polen gelegentlich noch sich so in den Köpfen abspielen. Ob die gezeigten Vorurteile noch so offen zu Tage treten ist zu bezweifeln, auch aus eigener Erfahrung. Opulente Hochzeiten, Religiösität bis zum Fanatismus und den Anderen zu provozieren das gilt noch Heute, überwiegend im Osten Polens. Trotzdem sind die Polen liebenswert und charmant. Handkuss, Handy und Sonnenbrille gehören zum Guten Ton in Polen. Manchmal kommt es einem so vor, als würden die Kinder in Polen schon mit Sonnenbrille auf dem Kopf und dem Handy am Ohr geboren werden.
Der Film spiegelt die Welt in Polen wieder, manchmal ein wenig überspitzt, aber nicht bis zum lächerlichen getrieben. Die Musik die auf der Hochzeit gespielt wird ist sehr populär und schlägt sich in Millionen CD Verkäufen nieder.
Das die Toten Hosen den Gassenhauer Eisgekühlter Bommerlunder in Polnisch singen wird in Polen als befremdlich angesehen, das könnte an dem intellektuellem Inhalt des Liedgutes aus Deutschland liegen…..
Wer also einen kurzweiligen Film mit ein wenig Polenkunde sehen möchte ist bei Hochzeitspolka genau richtig.

Viel Spaß beim Anschauen des Films.

Björn Hensel

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Jerry Cotton der Film

Erstellt von hensel am 3. März 2010

Björn Hensel Redakteur Jourlex

Jerry, Jerry Cotton würde sich der Hauptdarsteller in einem englischen Krimi vorstellen, hier handelt es sich aber um eine in den USA handelnde Geschichte und darum wird es weggelassen. Er löst seine Fälle mit der gleichen Raffinesse wie Monk, in der gleichnamigen Fernsehserie.
Im Film Jerry Cotton hat der Hauptdarsteller nicht das Charisma des Originaldarsteller aus der Filmreihe der 60er Jahre, George Nader. Das ist auch nicht notwendig, da es sich um eine Komödie handelt, die wie in der Wixxer Trilogie das Original auf die Schippe nehmen soll. Die Handlung überschreitet nie die Grenze des Lächerlichen. Immer wenn man das Gefühl hat jetzt wird es Lächerlich, nimmt sich die Handlung soweit zurück, dass der Film nicht vorhersehbar wird.
Wer wieder ein paar kurzweilige Minuten im Kino verbringen möchte, sollte sich diesen Film ansehen, aber er darf kein Werk wie “Krieg und Frieden” erwarten. Der Film zeigt auch auf welche Geschichten in den 50er Jahren “in” waren. Nähere Informationen unter www.jerrycotton.film.de

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Filmkritik: Premiere von 13 Semester in Berlin, ein Spiegel des Studentenlebens?

Erstellt von hensel am 6. Januar 2010

Björn Hensel Redakteur Jourlex

13 Semester, ein Spiegel des Studentenlebens?

2 Freunde (Momo und Dirk) aus dem Land Brandenburg gehen zum Studieren in die “Großstadt” Darmstadt. Der eine (Dirk) will sein Studium (Wirtschaftsmathematik) schnell abschliessen und legt ein Tempo vor, das sein bester Freund (Momo) nicht mitgehen will. Der verlässt lieber die “Streber-WG” und zieht bei dem Lebestudent und Frauenschwarm Bernd ein. Schöne Tage am Baggersee mit Traumfrau Kerstin und sein neuer Freund Aswin, der ihm beim “Käffche” wieder auf die richtige Lernspur bringt, wenn da nicht die Feierlaune wieder durchschlagen würde, die auch auf Aswin abfärbt, der die Nacht zum Tag macht. Wird er sein Ziel erreichen und wie, obwohl er keinen Plan für sein zukünftiges Leben hat? Reicht seine Kreativität für eine befriedigende Zukunft?

Ist das Studentenleben wirklich so einfach und unbeschwert wie man es uns weis machen will? Dauerstudenten mit zu langen Studienzeiten, denen am Lebensende die Rente knapp wird? Das Klischee besteht immer noch, Studenten sind Taxifahrer, Studenten gammeln die Zeit ab und Zahnarzteltern aus Schwaben finanzieren den Porsche. Alice Schwarzer hätte bei diesem Film wieder einen Grund die alten Demonstrationsschilder auszupacken. Karriere machen nur die Männer, die Frauen sind nur schmückendes Beiwerk oder wird die Fortsetzung des Films 10 Semester heißen und sich mit den Studentinnen befassen? Wir wissen nichts genaues, aber der Film ist ein gutes Machwerk und lohnt sich angeschaut zu werden.

Die Premiere ließen sich Daniel Brühl, die Frauenband Queensberry und Joanna Zimmer nicht entgehen.

Nähere Informationen erhält man unter www.13semester.de. Filmstart ist am 07.01.2010.

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GQ Mann des Jahres Gerard Butler in Berlin

Erstellt von hensel am 4. November 2009

Björn Hensel Redakteur Jourlex

Kritik am Justizsystem in den USA gibt es nicht erst seit Heute. Eine Chance dieses aber zu reformieren ergab sich aber erst durch die Wahl von Barak Obama zum Präsidenten. In letzter Zeit findet diese Kritik auch Zugang in Filmen und Fernsehserien, um eine größere Informationsbreite zu erreichen. Der neue Film “Gesetz der Rache” befasst sich auch mit diesem Thema. Nach dem Revival von Comichelden im Film und Modernisierung der James Bondfilme, kommen jetzt wieder die nie ausser Mode geratenen Filme a la Dirty Harry, ins Kino. Der letze in der Kette der Rachehelden ist Gerard Butler (frischgebackener GQ Man of the Year Film International), neben Jamie Foxx, spielt er einen Kritiker des Justizsystems, der mit eigenwilligen Mitteln eine Änderung hervorrufen will. Der Film startet in den deutschen Kinos am 19.11.2009.

Infos: www.gesetz-der-rache.film.deGerard 3Gerard 1Gerard 2

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G.I.JOE Geheimauftrag Cobra 13.08.2009 Filmstart

Erstellt von hensel am 13. August 2009

Björn Hensel Redakteur Jourlex/MedienJournal VJJ

Es ist endlich soweit! Nach der Verschiebung um eine Woche startet das Action-Highlight aus der Schmiede von ParamountPictures und Hasbro. Die Spielzeugfiguren aus den 60er Jahren bilden das Vorbild.
Es wird im Trailer und in der Pressemappe viel versprochen, es wird auch viel gehalten. Wer auf eine Mischung von Kapitän Nemo, Stargate, xXx und Indipendence Day steht, wird voll auf seine Kosten kommen. Das Thema Bedrohung des Weltfriedens ist zwar nicht neu, aber die Weiterentwicklung von James Bond Filmen wie James Bond jagt Dr. No ist hervorragend gelungen. Es gibt auch einige Szenen die zum schmunzeln anregen…nee, wird nicht verraten, selber reingehen und Spaß haben.
Infos unter www.gijoemovie.com

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Filmkritik – Let´s make Money

Erstellt von hensel am 3. Juli 2009

Let´s make Money Dokumentarfilm 112 Minuten
Von Björn Hensel Redakteur Jourlex/ MedienJournal VJJ

STORY:
Von den Baumwoll-Plantagen in Burkina Faso bis zu den leerstehenden Betonburgen an den Küsten Spaniens; von den glitzernden Finanzzentren in London und Singapur bis zu den Slums von Bombay: Erwin Wagenhofer tritt eine Reise um die Welt an, um die Perversion der internationalen Geldströme bloß zu stellen. Der Film der vor der Krise entstand…
Ein Film von Erwin Wagenhofer (We Feed the World)

Let´s make Money, großspurig als Dokumentarfilm über den Weg des Geldes angekündigt. Doch was kommt, Langeweile, ja der Film fördert sogar die Neigung in Schlaf zu verfallen. Der Inhalt des Films mag für einen Menschen der sich nicht mit Wirtschaft beschäftigt eine Offenbarung sein, aber für Personen aus der Wirtschaft sind kaum neue Erkenntnisse zu finden. Wobei die Protagonisten (Erzähler über ihre Tätigkeiten) sehr offen berichten, leider in mindestens einem Fall ohne Nachprüfbarkeit (Wirtschaftskiller). Eine Länge von 112 Minuten kann man mit diesem Thema nicht in dieser Art und Weise füllen, es wäre besser gewesen der Regisseur hätte den Dokumentarfilm auf 30 Minuten reduziert und damit für Schulen und u. ä. Einrichtungen eine Unterrichtsergänzung geschaffen. Handwerklich und von der Auswahl der Bilder gibt es nichts zu bemängeln.
Fazit:
Dokumentarfilme müssen aufrütteln, d.h. in unserer visualisierten Welt gibt es 2 Möglichkeiten:
Schnell, kurz im Nachrichtenstil oder
Schnell, actionreich und mit glaubwürdigen Darstellern, wie bei James Bond….. mein Name ist Money, Let´s make Money.

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