Kategorie-Archiv: Filmkritk

Filmkritik: Premiere von 13 Semester in Berlin, ein Spiegel des Studentenlebens?

Björn Hensel Redakteur Jourlex

13 Semester, ein Spiegel des Studentenlebens?

2 Freunde (Momo und Dirk) aus dem Land Brandenburg gehen zum Studieren in die “Großstadt” Darmstadt. Der eine (Dirk) will sein Studium (Wirtschaftsmathematik) schnell abschliessen und legt ein Tempo vor, das sein bester Freund (Momo) nicht mitgehen will. Der verlässt lieber die “Streber-WG” und zieht bei dem Lebestudent und Frauenschwarm Bernd ein. Schöne Tage am Baggersee mit Traumfrau Kerstin und sein neuer Freund Aswin, der ihm beim “Käffche” wieder auf die richtige Lernspur bringt, wenn da nicht die Feierlaune wieder durchschlagen würde, die auch auf Aswin abfärbt, der die Nacht zum Tag macht. Wird er sein Ziel erreichen und wie, obwohl er keinen Plan für sein zukünftiges Leben hat? Reicht seine Kreativität für eine befriedigende Zukunft?

Ist das Studentenleben wirklich so einfach und unbeschwert wie man es uns weis machen will? Dauerstudenten mit zu langen Studienzeiten, denen am Lebensende die Rente knapp wird? Das Klischee besteht immer noch, Studenten sind Taxifahrer, Studenten gammeln die Zeit ab und Zahnarzteltern aus Schwaben finanzieren den Porsche. Alice Schwarzer hätte bei diesem Film wieder einen Grund die alten Demonstrationsschilder auszupacken. Karriere machen nur die Männer, die Frauen sind nur schmückendes Beiwerk oder wird die Fortsetzung des Films 10 Semester heißen und sich mit den Studentinnen befassen? Wir wissen nichts genaues, aber der Film ist ein gutes Machwerk und lohnt sich angeschaut zu werden.

Die Premiere ließen sich Daniel Brühl, die Frauenband Queensberry und Joanna Zimmer nicht entgehen.

Nähere Informationen erhält man unter www.13semester.de. Filmstart ist am 07.01.2010.

GQ Mann des Jahres Gerard Butler in Berlin

Björn Hensel Redakteur Jourlex

Kritik am Justizsystem in den USA gibt es nicht erst seit Heute. Eine Chance dieses aber zu reformieren ergab sich aber erst durch die Wahl von Barak Obama zum Präsidenten. In letzter Zeit findet diese Kritik auch Zugang in Filmen und Fernsehserien, um eine größere Informationsbreite zu erreichen. Der neue Film “Gesetz der Rache” befasst sich auch mit diesem Thema. Nach dem Revival von Comichelden im Film und Modernisierung der James Bondfilme, kommen jetzt wieder die nie ausser Mode geratenen Filme a la Dirty Harry, ins Kino. Der letze in der Kette der Rachehelden ist Gerard Butler (frischgebackener GQ Man of the Year Film International), neben Jamie Foxx, spielt er einen Kritiker des Justizsystems, der mit eigenwilligen Mitteln eine Änderung hervorrufen will. Der Film startet in den deutschen Kinos am 19.11.2009.

Infos: www.gesetz-der-rache.film.deGerard 3Gerard 1Gerard 2

G.I.JOE Geheimauftrag Cobra 13.08.2009 Filmstart

Björn Hensel Redakteur Jourlex/MedienJournal VJJ

Es ist endlich soweit! Nach der Verschiebung um eine Woche startet das Action-Highlight aus der Schmiede von ParamountPictures und Hasbro. Die Spielzeugfiguren aus den 60er Jahren bilden das Vorbild.
Es wird im Trailer und in der Pressemappe viel versprochen, es wird auch viel gehalten. Wer auf eine Mischung von Kapitän Nemo, Stargate, xXx und Indipendence Day steht, wird voll auf seine Kosten kommen. Das Thema Bedrohung des Weltfriedens ist zwar nicht neu, aber die Weiterentwicklung von James Bond Filmen wie James Bond jagt Dr. No ist hervorragend gelungen. Es gibt auch einige Szenen die zum schmunzeln anregen…nee, wird nicht verraten, selber reingehen und Spaß haben.
Infos unter www.gijoemovie.com

Filmkritik – Let´s make Money

Let´s make Money Dokumentarfilm 112 Minuten
Von Björn Hensel Redakteur Jourlex/ MedienJournal VJJ

STORY:
Von den Baumwoll-Plantagen in Burkina Faso bis zu den leerstehenden Betonburgen an den Küsten Spaniens; von den glitzernden Finanzzentren in London und Singapur bis zu den Slums von Bombay: Erwin Wagenhofer tritt eine Reise um die Welt an, um die Perversion der internationalen Geldströme bloß zu stellen. Der Film der vor der Krise entstand…
Ein Film von Erwin Wagenhofer (We Feed the World)

Let´s make Money, großspurig als Dokumentarfilm über den Weg des Geldes angekündigt. Doch was kommt, Langeweile, ja der Film fördert sogar die Neigung in Schlaf zu verfallen. Der Inhalt des Films mag für einen Menschen der sich nicht mit Wirtschaft beschäftigt eine Offenbarung sein, aber für Personen aus der Wirtschaft sind kaum neue Erkenntnisse zu finden. Wobei die Protagonisten (Erzähler über ihre Tätigkeiten) sehr offen berichten, leider in mindestens einem Fall ohne Nachprüfbarkeit (Wirtschaftskiller). Eine Länge von 112 Minuten kann man mit diesem Thema nicht in dieser Art und Weise füllen, es wäre besser gewesen der Regisseur hätte den Dokumentarfilm auf 30 Minuten reduziert und damit für Schulen und u. ä. Einrichtungen eine Unterrichtsergänzung geschaffen. Handwerklich und von der Auswahl der Bilder gibt es nichts zu bemängeln.
Fazit:
Dokumentarfilme müssen aufrütteln, d.h. in unserer visualisierten Welt gibt es 2 Möglichkeiten:
Schnell, kurz im Nachrichtenstil oder
Schnell, actionreich und mit glaubwürdigen Darstellern, wie bei James Bond….. mein Name ist Money, Let´s make Money.