Ein Tierheim sucht Hilfe

Ein Tierheim sucht Hilfe

Klaudia Cech

Celestynow – eine Gemeinde bei Warschau ist jetzt in Polen sehr bekannt geworden. Die Gemeinde Celestynow will über 500 Hunde und 400 Katzen einschläfern lassen und das Tierheim schließen.
In allen polnischen Medien wurde über die schlimmere Lage des Tierheimes berichtet. Das Tierheim bekommt keine Mittel mehr, auch im Gemeindehaushalt sind keine Mittel für die Erhaltung des Tierheimes und der Tiere vorgesehen.
Eigentlich schade für so eine wertvolle initiative, von Menschen, die aus Spenden für so viele Tiere ein vorübergehende Heim geschaffen haben. Im Mai 2010 sind die Spendengelder von einem anonymen Spender gegeben worden. Jetzt müssen die Mitarbeiter das Essen für Tiere aus eigener Tasche bezahlen. Futterhersteller unterstützen im Rahmen ihrer Möglichkeit das Tierheim. Im Dezember wurde von Pedigree eine Aktion gestartet. Beim Kauf von Tierfutter konnte man anhand eines Geheimkodes eine Nummer vom Tierheim angegeben, an das Geld oder Futter gespendet werden konnten. Celastynow war auf der Liste auch enthalten. Weiterlesen

Die Schuhe von Peter Kaiser und Dawid Tomaszewski

Die Schuhe von Peter Kaiser und Dawid Tomaszewski

Izabella Ewa Cech

Wer erinnert sich nicht an den smarten jungen polnischen Designer in der Casting Show auf Pro 7. Nur sein Visumproblem wurde ihm zum Verhängnis und so konnte er nicht in New York um den Titel des Best Young Designer kämpfen.
Diese Erfahrung hat auch positive Seiten für den jungen smarten Designer gebracht. Wie der Internationale Verkaufsmanager von Peter Kaiser Schuhe Claus Schmidt sagte, „Im November schrieb Dawid eine E-Mail an das Unternehmen Peter Kaiser mit einem Kooperationsangebot.“ Also in nicht ganz 3 Monaten entstand die Kollektion des jungen aber schon erfahrenen Designers. Und diese Kollektion wurde auf der PREMIUM vorgestellt.

Jeder der auf gute Schuhe steht, weiß, dass Peter Kaiser Schuhe zu den bequemsten Schuhen der Welt gehören. Zwar sind sie nicht so weich wie bei Prada, aber das Leder passt sich immer dem Fuß an und man kann den ganzen Tag lang problemlos laufen und stehen. Diese Schuhe sind es wert, auf den Schlussverkauf zu warten, um schnell nach den wenigstens 10% preiswerteren Schuhen zu greifen. Klassisch oder modern, an alles passt sich Peter Kaiser an. Schon seit 1838 Jahr verwöhnen die Schuhe die Füße ihrer Kunden und nach so langer Zeit sichern die Schuhe nicht nur Bequemlichkeit, sondern auch Kompetenz und Anpassungsfähigkeit.
So geht das Unternehmen mit der Mode und die Zusammenarbeit mit dem polnischen Designer Dawid Tomaszewski hat ihre Vorteile gezeigt.
Dawid Tomaszewski Jahrgang 1979 geb. in Gdansk hat an der Poznaner Kunstakademie Kunstgeschichte studiert. Danach studierte er in London am London College of Fashion sowie unter Vivienne Westwood an der Universität der Künste in Berlin. Praxis sammelte er bei dem Couture Label Alexis Mabille und arbeitete u.a. für Sonia Rykiel.

Außerdem arbeitete für solche Unternehmen wie Reebock oder Rei Kawakubo/Comme des Garcons. Im Jahr 2009 hat er sein eigenes Lable eröffnet.
Zusammen mit Peter Kaiser zeigt er die neuste Mode und wie die Mitarbeiter von Peter Kaiser versichern, diese Schuhe sind nach dem Peter Kaiser Standard geschaffen worden und genauso bequem.
„PETER KAISER ist für mich Sinnbild für renommiertes Savoir-faire in der Schuhherstellung. Die
qualitativ hochwertige Verarbeitung und großartigen Materialien, die für das traditionelle
Unternehmen stehen, entsprechen genau meinen Herausforderungen im Design.“ sagte Dawid Tomaszewski über die Zusammenarbeit mit Peter Kaiser
DAWID TOMASZEWSKI gab den Schuhen selbstbewusst und leidenschaftlich den Takt an. Er setzt auf edle Materialien und authentischen Luxus.

Ihm gilt es nicht, Trends zu folgen, sondern eigene zeitlose Konzepte zu verwirklichen.
Seine Kreationen wollen eigenständig Grenzen überschreiten, sich weiterentwickeln und aus dem
Selbstverständnis lösen.

Seine Schuhe bei der Premium und seine Show bei der Mercedes-Benz Fashion Show zeigt, dass dieser junge Pole ein Potential, Ästhetik und Stil in der Mode weiter bringen wird. Mit den eleganten, anspruchsvollen und in der Suche nach Perfektion designten und gefertigten Schuhen bei Peter Kaiser hat er einen guten Partner gefunden, dessen Schuhe viele Frauen noch erfreuen werden.

Polska schmeckt, also polnische Äpfel auf der Grüne Woche

Polska schmeckt, also polnische Äpfel auf der Grüne Woche

Izabella Ewa Cech

Schon am 19. Januar haben viele Journalisten erfahren können, dass auf der Internationalen Grünen Woche 2011 Polen das Partnerland ist. Unverständlicherweise blieb der Stuhl für den Vertreters des Partnerlandes aber leer. Nur nebenbei wurde die Partnerschaft erwähnt. Für die deutschen und internationalen Journalisten begann der Auftakt schon am 19. Januar.
Hier könnte man eigentlich schon enden, aber wie bei einem gallischen Dorf, gab es auch Ausnahmen. Für das Partnerland Polen galt als Eröffnungspressekonferenz die am 20. Januar, einen Tag später. Da kamen die aus Polen angereiste Fernsehteams und Journalisten, die schön über die polnische Beteiligung auf der Grünen Woche berichtet haben und noch eine Woche lang berichten werden. Für Botschaftsvertreter war nur der 20. Januar wichtig. Über die offizielle Eröffnungspressekonferenz einen Tag zuvor hat doch keiner etwas gewusst. Tja fast keiner, denn um 18 Uhr fand noch am 19. Januar das traditionelle Treffen mit den Journalisten des International Federation of Agricultural Journalists (IFAJ) statt. Und dieses Treffen galt auch für die polnische Seite als offizielle Eröffnung.
Polen denken anders, wie man sieht und nur ein wirklich guter Polenkenner kann einige Fehltritte ins Vergessen bringen. Noch am 19. Januar wurden im polnischen Parlament die Staatsangelegenheiten besprochen. Nicht umsonst betonnt immer meine Tochter „Schade, in Latein lernen wir statt „Hallo, wie geht’s“, nur solche Texte wie „ Ave Imperato! morituri te salutant – die Todgeweihten grüßen Dich“ . Vielleicht ist die Idee nicht schlecht und Latein sollte in jede Klasse eingeführt werden.
Jedoch man kann nicht immer über mangelnde Vorbereitung der polnischen Delegation meckern.
Auf der Pressekonferenz hat der Landwirtschaftsminister Sawicki die polnische Beteiligung an der Grünen Woche und die wichtigsten Punkte der polnischen Präsidentschaft in diesem Jahr betont. Als wichtigstes Thema gelten die Subventionen bei denen alle Landwirte gleich gestellt werden sollten. Es kann doch nicht dazu kommen, dass die Landwirte aus Griechenland mehr Geld bekommen, als die Kollegen aus Polen. Gleiche Regeln für alle. Unterstützt werden, laut Sawicki, die Innovationen und Investitionen in der Landwirtschaft. Die zweite Säule der EU-Finanzierung für Landwirte muss mehr für Investitionen, Innovationen und Förderung der Weiterentwicklung gedacht werden, statt der einfachen Finanzierung. Jedoch wie sie im Zusammenhang mit dem Haushalt stehen werden, konnte noch nicht genauer benannt werden. Keine Zahlen im Bezug aufs Geld für Landwirte, keine konkreten Vorschläge wollte der Minister preisgeben. Bestimmt wird der polnische Landwirtschaftsminister seine Kollegen mit den vorbereiteten Vorschlägen überraschen und dann wieder werden alle erstaunt sein.
Für fairen Handel wolle sich der Landwirtschaftsminister während der Gipfels engagieren. Dies alles hängt mehr von den EU-Kommissaren ab und Polen kann nur Vorschläge machen. Dabei muss er aufpassen, damit die deutschen Landwirte nicht mit ihren Traktoren nach Warschau kommen und gegen seine Vorschläge protestieren werden. in den heutigen Zeiten ist doch alles möglich. Die Bauer waren schon in Brüssel, da können sie auch nach Warschau reisen.
Um diese und andere Vorschläge umsetzen zu können, braucht man Geld, Geld was er nicht hat. In vielen Ministerien wurden harte Einschnitte für Ersparnisse angekündigt und hier wird der Finanzminister, wie jeder Geizonkel, den Ministerkollegen ganz genau auf die Finger schauen.
Die Einsparungen werden vielleicht zugunsten der Haushaltslage kommen. Das neue Gesetz über Finanzdisziplin bei den öffentlichen Mitteln sollte schon jetzt eingehalten sein. Alleine das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung hat für die Teilnahme an der Grünen Woche ca. 2 Mio. PLN (über 0,5Mio. €) ausgegeben. Wenn man dazu die von den Marschallämter finanzierte Fläche zurechnet, da kommt man noch auf die mindestens zusätzliche 1 Mio. PLN. Geschätzt wurde der ganze Anteil auf dem Niveau von über 1 Mio.€
In diesem Jahr sieht die polnische Halle offener, freundlicher und heller aus. Im Vergleich zu dem letzten Jahr, bemerkt man mehr Fläche, mehr Offenheit und ein besserer Kontakt mit den polnischen Ausstellern. Es gibt keine Absperrzonen und keine geschlossene Räume. Eine kleine Tanzfläche wurde für die Zuschauer eingerichtet und einige Sorte von Bier sorgen für eine gute Laune. Die ganze Fläche wurde von polnischen Ausstellern voll ausgenutzt. Damit man Rückzugsflächen für Gespräche hat, wurden sogar oberen Etagen eingerichtet, auf denen sich die Fachbesuchern von den anderen Besuchern abgrenzen können.
Von 90 polnischen Ausstellen, die auf den Fläche von 800 oder 1000 m² sich ausstellen, hier herrscht auch keine Einigung, kann man viele Lebensprodukte bewundern. Nicht alle können käuflich erworben werden. Einige kann man nur bewundern. Nach Polen ist es doch nur 80 km. Hauptsache kann wird die Produkte kennen lernen. Wie viele eigentlich Fläche Polen besitzt ist auch nicht ganz genau bestimmt. Laut der Internetseite der Botschaft der Republik Polen in Berlin hat Polen 1000m² Fläche gemietet und nach den Pressematerialien des Ministeriums 800m², also fehlen irgendwie 200m², eventuell sind es ja die Flächen im 1. Stock oder werden wie so oft nach verschiedenen mathematischen Mustern berechnet. Ohne Durchgänge, mit Durchgängen, alles ist möglich. Wie man in Deutschland sagt, wo drei Polen stehen, gibt es vier Meinungen. Alleine für ca. 30m² der Ausstellungsfläche hat eine der Woiwodschaften über 118 000 PLN (ca. 31 000€) bezahlen müssen. Die Beteiligung auf der Messe wird bestimmt ein wichtiger Kostenpunkt für die Unternehmen.
Neben den Unstimmigkeiten müssen die Aussteller gelobt werden. Sie haben ihr Bestes gezeigt und zu einem Guten Ergebnis gebracht. Leckere Würste, milder Käse und Honigprodukte sollten in der Erinnerung der Besuchern bleiben. Nur das Beste und traditionsreichste aus Polen steht den Besuchern zur Verfügung, die polnische Wurst oder Käse, das Sankt Martins Gebäck und das Bier sollten an die kulinarische Reise über Polen antreten.
Viel geräumiger, viel schöner ist der polnische Stand auf der Grüne Woche und das müssen die Aussteller voll ausnutzen. Einige Produkte werden käuflich zu erwerben. Wenn es nicht reicht, sollte man nach Polen kommen und Nachschub kaufen.
Diese Situation zeigt, dass für die Zusammenarbeit mit Polen Geduld und Verständnis benötigt wird. Die Deutschen haben viel Geduld, viel Verständnis und viel Aushaltevermögen, um mit Polen arbeiten zu können. Also viel Glück, das werden wir nach dem 1. Mai 2011 bestimmt benötigen.
Uvid sagte „Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli“- und so können wir jederzeit sagen .

Der Streit zwischen Telekom Vivendi beendet

Der Streit zwischen Telekom Vivendi beendet

Ewa Kaminska

Endlich nach langen Jahren Streit haben sich Franzosen mit den Deutschen betreffend der polnischen Firma PTC geeinigt. Die teuerste Marke Polens wird von der Bildfläche problemlos verschwinden können und der Konzern Deutsche Telekom kann langsam ein Rebranding auf dem polnischen Markt beginnen. Wie viele Kunden danach bei ERA statt bei der T-Mobile Marke bleiben, ist noch nicht sicher. Einige werden bestimmt nach der Umbenennung den Anbieter wechseln. Schon jetzt starten polnische Medien mit einer große Informationskampagne über die Namenänderung und dem Schluss von ERA, um den Kunden Zeit zu geben sich einen neuen Anbieter suchen zu können. Weiterlesen